Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Session
AK 3: Gesundheit im Leistungssport
Zeit:
Donnerstag, 25.05.2017:
15:50 - 17:30

Chair der Sitzung: Michael Kellmann, Ruhr-Universität Bochum
Ort: Hörsaal 104
120 Plätze, Fabrikstrasse 6

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Präsentationen

The interplay of psychological and physiological stress responses on tennis performance during an actual competition: A quantitative case study

Franziska Lautenbach1,2, Till Utesch3

1German Sport University Cologne, Institute of Psychology; 2Technical University Dortmund, Department of Sport and Sport Science; 3University of Münster, Department of Sport Psychology, Germany

Sport competitions lead to psychological (i.e., subjective evaluation) and physical (i.e., hormonal) stress responses that can impact athletes’ performance. Research has shown that an athlete’s evaluation of a competition as a positive challenge rather than a negative threat leads to better performance (overview by Thomas et al., 2009). On the other hand, it has been shown that hormonal stress indicators (i.e., cortisol) explain unique variance of performance (Lautenbach et al., 2014). The assessment of both subjective reports and physiological measures promises more in-depth information about the complex psychophysiology within a competition and its impact on performance. Therefore, the current study aims to examine the relationship and interplay of psychological and physical stress responses on performance during an actual competition. Over the course of five competitive tennis matches, a female participant (27 years) provided salivary cortisol samples and filled out the affective grid assessing valance and arousal of the psychological stress response (Russell et al., 1989) during every changeover in each match (total of 40 measurements). A stationary camera was installed to videotape the match. Later, performance parameters, such as points won to lost ratio, were analyzed separately by two raters that were experienced tennis players. Polynomial regression with response surface analysis (R2 = .298, p < .05) revealed an interaction (IA) effect for cortisol and valence (v) on tennis performance (i.e., more points won during games): A subjectively pleasant evaluation of the athlete’s state is related to better performance (bv = .407, p < .001). This linear effect is moderated via cortisol to a second degree with higher values being exponentially associated with better performance (acongruence = .584, p < .01, a2 = .229, p < .05). Further, cortisol level being congruent to valence state (cincongruence = .229, p < .01) was associated to best performance across stress levels. Our results provide empirical evidence that the interplay of objective and subjective markers of the psychophysiological stress response within a competitive setting influences sport performance. In other words, subjectively evaluating the situation as pleasant is especially relevant for better performance when cortisol levels are high. Nevertheless, as our results are based on only one participant, the direction and interaction of cortisol and valence on performance might differ between athletes. Therefore, we would recommend applied working sport psychologists to collect psychological and physiological data of athletes individually and use the presented approach to evaluate how optimal performance can be achieved and how sport psychological interventions should be adjusted accordingly.


Zusammenhänge zwischen habitueller Stressbewältigung und Burnout bzw. habituellem Wohlbefinden bei MannschaftssporttrainerInnen

Rainer Schliermann1, Alon Glezer2

1Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Deutschland; 2Technische Universität Dresden

Mannschaftssporttrainer gehören zu einer Personengruppe, die zahlreichen potenziellen Stressoren ausgesetzt ist und bei längerfristig ineffektiver Bewältigung das Auftreten des Burnout-Syndroms riskiert (Burisch, 2010; Karabatsos et al., 2006; Thelwell et al., 2008). Bisherige Studien bei Fußballtrainern zeigen einen linear-positiven Zusammenhang zwischen defensiver habitueller Stressbewältigung und der Burnout-Ausprägung. Gleichzeitig deuten sie auf linear-positive Beziehungen zwischen aktiver habitueller Stressbewältigung und dem habituellen Wohlbefinden hin (Schliermann, Hagenah & Hörmann, 2002). Aufgrund bisher nur weniger Studien zur habituellen Stressbewältigung von (Mannschafts-)Sporttrainern (z. B. Kallus et al., 1996) ist die folgende Studie explorativ angelegt. Es werden die Fragen beantwortet, (1) ob defensives Coping auch für verschiedene Mannschaftssporttrainer positive Beziehungen mit Burnout aufweist, (2) welche Beziehungen zwischen (pro-)aktivem Coping und Burnout bestehen und (3) inwiefern Coping und das Wohlbefinden zusammenhängen. Die Stichprobe der Querschnittstudie setzt sich aus 356 MannschaftssporttrainerInnen (13.5% weiblich) des Fußballs, Handballs, Basketballs, Hockeys und Wasserballs zusammen (MAlter = 43.47 Jahre; SDAlter = 10.87). Mehrheitlich verfügen die Befragten über einen hohen Schulabschluss ([Fach(gebundene-)]Hochschulreife: 69.2%). Als Erhebungsinstrumente werden reliable und valide Fragebögen eingesetzt: HSWBS (Wohlbefinden; Dalbert, 1992), MBI-D (Burnout; Büssing & Perrar, 1992), SWE (Selbstwirksamkeitserwartung; Jerusalem & Schwarzer, 1999) und ausgewählte Skalen bzw. Kurzformen zur Stressbewältigung - SVF-Aktive Bewältigung, SVF-Aufgeben (Janke, Erdmann & Kallus, 1985) und PCI-Proaktive Bewältigung (Schwarzer, Greenglass & Taubert, 2000). Die Burnout-bezogenen Hierarchischen linearen Regressionsanalysen (UVs: SWE; SVF-Aktive Bewältigung; PCI-Proaktive Bewältigung; SVF-Aufgeben; Kontrollvariablen: Geschlecht; Alter; Schulbildung; AV: separate MBI-Dimensionen) erbringen für alle 3 MBI-Dimensionen signifikante (p = .000) Erklärungsmodelle, wobei sich der höchste R2korr.-Wert für MBI-Leistungsunzufriedenheit (.34) ergibt. Hier weisen alle 3 (pro-)aktiven Copingformen signifikante negative β-Gewichte auf, die passive Bewältigungsform SVF-Aufgeben jedoch nicht (βSWE = -.206; βSVF-Aktive Bewältigung = -.246; βPCI-Proaktive Bewältigung = -.233; βSVF-Aufgeben = .051). Die anderen signifikanten Erklärungsmodelle beruhen jeweils (auch) auf positiven β-Gewichten für SVF-Aufgeben. Die Wohlbefindens-bezogenen Hierarchischen Regressionsanalysen (UVs: s.o.; Kontrollvariablen: s.o.; AV: separate HSWBS-Skalen) führen ebenfalls jeweils zu signifikanten (p = .000) Erklärungsmodellen (AV Stimmungsniveau: R2korr. = .257; Allgemeine Lebenszufriedenheit: R2korr. = .186). Jeweils weisen SWE (β = .239 / .234) und SVF-Aufgeben (β = -.337 / -.266) signifikante β-Gewichte auf. Aus den Ergebnissen lässt sich folgern, dass habituelle passive bzw. mit Aufgeben assoziierte Stressbewältigungsformen für MannschaftssporttrainerInnen mit höherem Burnout in 2 von 3 Dimensionen einhergehen. Frühere Befunde lassen sich somit bestätigen und konkretisieren (Schliermann et al., 2002). Hierbei scheint SVF-Aufgeben vor allem zur Erklärung von MBI-Emotionale Erschöpfung und MBI-Depersonalisation geeignet. Auch weist SVF-Aufgeben mit beiden Wohlbefindens-Dimensionen linear-negative Beziehungen auf. Demgegenüber hat SWE mit beiden Dimensionen positive Zusammenhänge. Dies spricht für ihre herausragende Bedeutung sowohl für die Burnout-Prävention als auch insbesondere die Förderung mentaler Gesundheit.


„Können gut selbstregulierte High-Sensation Seeker besser mit sportspezifischen Stress umgehen?"

Marie Ottilie Frenkel1, Robin-Bastian Heck1, Christoph Englert2, Jan Rummel3, Petra Dallmann4, Kirstin Seiler5, Christian Kasperk6, Ina Rehberger6, Falko Frese7, Henning Plessner1

1Universität Heidelberg, Institut für Sport und Sportwissenschaft; 2Universität Bern, Institut für Erziehungswissenschaft; 3Universität Heidelberg, Psychologisches Institut; 4Uniklinikum der Universität Heidelberg, Allg. Psychiatrie; 5Universität Bern, Institut für Sportwissenschaft; 6Uniklinikum der Universität Heidelberg, Pharmakologisches Institut/Steroidlabor,; 7Uniklinikum der Universität Heidelberg, Sportmedizin

Die Konstrukte Sensation Seeking (SS) und Selbstregulation haben besondere Relevanz für den Sport. Forschungsarbeiten zum SS legen nahe, dass Sportler mit einem hoch ausgeprägtem SS-Motiv (High Sensation Seeker; HSS) in risikoreichen Situationen weniger mit Angst reagieren (Breivik, 1999) und weniger das Stresshormon Cortisol ausschütten (Frenkel et al., under review), als diejenigen, die ein schwach ausgeprägtes SS-Motiv (Low Sensation Seeker; LSS) aufweisen. Eine Erklärung hierfür liefert das Konzept des Optimalen Niveaus der Katecholamine (Zuckerman, 1996). Zudem gilt Selbstregulation als essenzielle Fähigkeit zum adaptiven Umgang mit Stress. Sowohl der Zustand selbstregulatorischer Beeinträchtigung (Ego-Depletion; Baumeister et al., 1998) als auch die Fähigkeit zur Selbstkontrolle (Englert & Bertrams, 2012) gelten als relevant für sportliche Leistungen. Zum Zusammenhang zwischen Ego-Depletion und Stresserleben gibt es im sportspezifischen Kontext bislang keine Studien. Der Zusammenhang zwischen SS und Selbstregulation wird daher erstmalig in einem Laborexperiment untersucht. Das Ziel der vorliegenden Studie besteht darin, zu prüfen, ob die momentan verfügbare Selbstkontrollkraft und Sensation Seeking das Ausmaß der Stressreaktion auf einen sportspezifischen Stressreiz beeinflussen. Mit Hilfe der SSS-V wurden aus der Gesamtstichprobe (N = 149 Sportneigungsfachschüler) zwei Extremgruppen (HSS vs. LSS) rekrutiert (n = 35). Die Probanden wurden randomisiert einer Depletion- bzw. einer Non-Depletion-Bedingung zugeteilt. Die Stressinduktion erfolgte mit Hilfe eines sportspezifischen Stressparadigmas, dem „Heidelberg Sport Stress Test“. Hierbei wird die Stressreaktion bei einer Kletteraufgabe mit einem „Sprung ins Seil“ mit einem Fall von ca. drei Meter induziert. Physiologische (Speichelcortisol, Herzratenvariabilität) und psychologische Variablen (u. a. Zustandsangst mit WAI-S) wurden mehrmals erhoben. Ferner wurden als behaviorale Variablen Kletterdauer und -verhalten (Videoanalyse) erfasst. Die Auswertung erfolgte varianzanalytisch [2x2x3 (bzw.4/5/6/7) ANOVAs/ANCOVAS mit Messwiederholung; univariate ANOVAs Posthoc)]. Die experimentelle Manipulation der Selbstkontrollkraft und die Stressinduktion durch das Kletterparadigma waren erfolgreich. Aus deskriptivstatistischer Sicht sind alle psychologischen und behavioralen Ergebnisse hypothesenkonform, alle physiologischen Ergebnisse ergaben jedoch Veränderungen entgegen der Hypothesen. Bezüglich des Affektes (viermalig erhoben) wurden Zeit und Interaktion zweiter Ordnung (LSS vs. HSS) signifikant: HSS zeigen nach dem Sprung ins Seil einen höheren positiven Affekt. Andere signifikante Interaktionen zweiter oder dritter Ordnung liegen nicht vor. Die Diskrepanz der Ergebnisse zwischen psychologischen und physiologischen Variablen sowie einige Limitationen der Studie (u. a. Stichprobengröße, Dichotomisierung anhand SS) machen weitere Untersuchungen notwendig. An der Schnittstelle zwischen Sportwissenschaften, Psychologie und Medizin lässt die vorliegende Studie protektive Einflüsse der Dispositionen Sensation Seeking und Selbstregulation vermuten. Die Studie hat Relevanz für die Entwicklung effizienter Interventionsmethoden sowohl zur Stressprävention als auch zur Optimierung selbstregulatorischer Ressourcen.


Stress und Erholung als Risikofaktoren für Rückenschmerz bei Leistungssportlern

Jahan Heidari1, Johanna Belz2, Monika Hasenbring1, Jens Kleinert2, Claudia Levenig1, Michael Kellmann1,3

1Ruhr-Universität Bochum, Deutschland; 2Deutsche Sporthochschule Köln; 3The University of Queensland

Forschungsbefunde zu Risikofaktoren für Rückenschmerz (RS) im Leistungssport fokussieren sich insbesondere auf biomechanische und bewegungsspezifische Risikofaktoren und vernachlässigen dabei psychologische Aspekte. Allerdings sollten unter anderem die Faktoren Stress/Beanspruchung und Erholung in Hinblick auf RS untersucht werden (Heidari, Hasenbring, Kleinert & Kellmann, 2017), da zahlreiche Studien zum Thema Verletzungen im Leistungssport die Wichtigkeit dieser Facetten für die Vorhersage von Verletzungen darlegen konnten (Brink et al., 2010). Das Ziel dieser Studie war es daher, die psychologischen Faktoren Beanspruchung und Erholung hinsichtlich ihrer Relevanz für Rückenschmerz (RS) zu untersuchen. Im Rahmen einer Querschnittserhebung wurden die Daten von 345 LeistungssportlerInnen (Mage = 18.31, SDage = 5.40) mit Hilfe einer Fragebogenbatterie erfasst. Im Rahmen dieser Studie wurden die Daten der Fragebögen zu den Themen Erholung und Beanspruchung (Erholungs-Belastungs-Fragebogen-24; Kallus, 2005) und RS (Chronic Pain Grade; Klasen, Hallner, Schaub, Willburger & Hasenbring, 2004) analysiert. Von den 345 AthletInnen (Hauptsportarten: Handball, Schwimmen, Volleyball) gaben 162 an, in den letzten drei Monaten an RS gelitten zu haben. Diese Teilstichprobe bewertete zudem die Qualität des Rückenschmerzes (Intensität und Beeinträchtigung). Die Klassifikation in die Kategorie LeistungssportlerIn basierte auf dem Kriterium „Leistungsniveau“ (1-4. Liga oder KaderathletIn). Die statistische Analyse erfolgte mittels einer multiplen logistischen Regression über die Ausgabe von Odds Ratios (OR). Dabei dienten verschiedene Beanspruchungs- und Erholungsfaktoren als Prädiktoren für die dichotome Zielvariable RS (Ja vs. Nein). Als Kontrollvariablen fungierten Alter, Geschlecht und Trainingsumfang. Keine der fünf Erholungsskalen (Erfolg, Soziale Erholung, Somatische Erholung, Allgemeine Erholung, Schlaf) konnte als signifikanter, protektiver Faktor für Rückenschmerz identifiziert werden (OR < 1). Auf der Ebene der sieben Beanspruchungsskalen (Allgemeine Beanspruchung, Emotionale Beanspruchung, Soziale Beanspruchung, Konflikte/Leistungsdruck, Übermüdung, Energielosigkeit, Somatische Beanspruchung) resultierte nur für die Skala Somatische Beanspruchung ein signifikantes Ergebnis. Diese zeigte erhöhte Werte für die SportlerInnen mit RS (OR = 1.68, 95% CI [1.25-2.25], p = .001). Die Ergebnisse dieser Studie sprechen den Faktoren Beanspruchung und Erholung eine eher geringe direkte Bedeutung in Hinblick auf RS zu, da einzig die Skala Somatische Beanspruchung mit RS assoziiert war. Eine Erklärung dieser Befunde könnte sein, dass über die somatische Beanspruchung auch Schmerzen miterfasst werden und diese auf subjektiver Ebene registriert werden. Daneben könnte die relativ junge Stichprobe für Gesamtergebnisse eine Rolle spielen. Mit zunehmendem Alter könnte eine Interaktion aus psychischem Stress und Verschleißerscheinungen des Körpers stärker zum Tragen kommen. Nachfolgende Studien sollten sich auf longitudinale Designs fokussieren, um eine zeitliche Entwicklung von Beanspruchung, Erholung und RS analysieren zu können.


A population-based examination of temperament in exercise dependence and eating disorders

Brian Cook1, Melanie Schipfer2

1California State University Monterey Bay, Seaside, CA, USA; 2Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Germany

Research suggests that differences in pathological exercise attitudes/cognitions (defined as exercise dependence; EXD), but not exercise amount, may best explain the relationship among exercise and eating disorders (ED). Furthermore, a recent pilot study has found differences in temperament among individuals hospitalized for ED and elite athletes with EXD. Further research is needed to further explore the potential associations among temperament, EXD, and ED. The purpose of this study was to examine temperament by EXD and ED risk status in a large community-based sample of individuals. Participants (N = 1074; age M = 29.19 + 10.51; 64.67% female) completed an online survey that included measures of exercise cognition and attitudes (Exercise Dependence Scale, EDS), exercise behavior (Leisure-time Exercise Questionnaire, LTEQ), temperament (Behavioral Inhibition and Activation Scales, BIS/BAS), and ED risk (Eating Disorder Examination Questionnaire, EDEQ). EXD and ED risk status was determined based on previously published cutoff scores. Participants were group by risk in four mutually exclusive categories: No EXD or ED risk, Only EXD (e.g., primary EXD), Only ED, or EXD and ED (e.g., secondary EXD). ANOVA with Bonferroni post hoc were used to examine group differences in BI/BAS scores. Significant differences were observed for BIS scores [F(3, 1051) = 21.32, p < .01]. The ED only group reported higher scores than no risk (p < .01), primary EXD (p = .03), and secondary groups (p <.01). Overall BAS scores were not significantly different. However, significant differences were observed in BAS Rewards subscale scores [F(3, 1059) = 5.02, p <.01]. Post hoc revealed the secondary EXD group reported significantly lower scores than the ED (p < .01) & no risk groups (p < .01). Significant differences were also observed for exercise amount scores [F(3, 1057) = 19.14, p < .01]. Results of this study partially confirm previous research that has identified differences in BIS/BAS temperament orientations in individuals with and without EXD and ED. Clinical and future research implications of this study will be discussed. These results offer some insight into eating disorders and exercise dependence by suggesting treatment should focus on differences in temperament based on severity or stage of development of these disorders.



 
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